Zum zweiten Mal fand Anfang August die Deutsche Meisterschaft im Lichtschießen statt – die höchste Meisterschaft, die es im Lichtbereich gibt. Gleich zwei Mitglieder der Burgschützen Ebermannsdorf schafften es, sich zu qualifizieren und in Frankfurt an den Start zu gehen.

Bereits Freitagnachmittag ging die Fahrt los. Gut gelaunt machten sich die beiden Lukas gemeinsam mit ihren Vätern sowie Betreuerin und Trainerin Stefanie Kryschak auf den Weg nach Offenbach, wo sie die Hotelzimmer gebucht hatten.

Von dort aus war es am nächsten Tag nur ein kurzer Weg zur Schießanlage des Hessischen Schützenbundes, wo die Meisterschaft ausgetragen wurde. Entgegen den Erwartungen begrüßte die Schützen jedoch erstmal nicht strahlender Sonnenschein und heiße Temperaturen, sondern strömender Regen. Durch diesen ging es für Lukas mit seinem Lichtgewehr zuallererst zur Sportgerätekontrolle, bei der auch die Rückenschilder ausgegeben wurden. Kurz darauf verzogen sich dann die Wolken und die Sonne strahlte vom Himmel. So konnte auch der Rest der Schießanlage erkundet werden, um die Zeit bis zum Wettkampfstart zu überbrücken.

Die beiden Lukas zusammen mit Betreuerin Stefanie Kryschak und ihren Rückenschildern

Als Nervosität und Anspannung ihren Höhepunkt erreichten, war es auch schon so weit. Das Signal für den Start der Probezeit wurde gegeben und Lukas machte seinen ersten Schuss auf einer Deutschen Meisterschaft. Gleich darauf fielen auch Schuss Nummer zwei, drei und vier und Lukas war im Wettkampf angekommen. Nervenstark zeigte er sein Können und konnte am Ende mit 175 Ringen seine Trainingsergebnisse bestätigen. Damit erzielte er Platz 15 von 111 angetretenen Teilnehmern in seiner Altersklasse.

Den Rest des Tages verbrachte die Gruppe dann damit, Frankfurt am Main zu erkunden und den Verkehr auf dem Wasser zu beobachten. Dort wechselten sich Schnellboote mit Ausflugsdampfern und Paddelbooten ab, sodass einem nicht so schnell langweilig wurde. Abends ging es dann zurück ins Hotel, schließlich stand am nächsten Tag noch der Wettkampf für den zweiten Lukas an.

Lukas Götz (links) und Lukas Peter (rechts) während ihres Wettkampfes

Und so führte der Weg Sonntagmorgen erneut auf die Schießanlage und zur Sportgerätekontrolle – diesmal jedoch mit der Lichtpistole und bei strahlendem Sonnenschein von Beginn an. Dementsprechend war es dann auch in der Halle sehr warm, wovon sich Lukas jedoch nur wenig beeindrucken ließ. Schließlich konnte er mit seiner Pistole in kurzer Hose und T-Shirt antreten, wohingegen sein Namensvetter am Vortag in langer Schießhose und -jacke an den Start gehen musste.

Gegen die Nervosität half diese Tatsache jedoch nicht. Doch das viele und fleißige Training im Vorfeld zahlte sich aus – nach dem Probeschießen war Lukas voll im Wettkampf und zeigte sein Können. Am Ende reichte es für 138 Ringe und damit Platz 18. Und so ging ein aufregendes, aber dennoch schönes Wochenende zu Ende, an das die Teilnehmer gerne zurückdenken.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.